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Frühjahrsputz: Facebook und Google+ in die Tonne

Immer wieder habe ich mich bei Facebook an- und abgemeldet. Diesmal ist es endgültig. Der Account wurde von mir heute deaktiviert.

Ich stelle fest, dass Facebook nichts für mich ist. Man wird von Leuten, ehemaligen Kollegen und Kommilitonen kontaktiert, fügt diese als Freunde hinzu mit der Hoffnung, dass man irgendwie in Kontakt bleibt, doch später muss man feststellen, dass das ein Placebo ist. Einige wollen gar nicht mal Hallo sagen, sondern bitten direkt um ein Like.

Das gleiche Schicksal ereilte übrigens auch mein Google+ Account vor ein paar Tagen. Zu unübersichtlich, altbacken, zäh und nach den neuesten Aktionen von Google bzgl. Feedburner und GoogleReader zu unsicher, ob das Ganze eine Zukunft hat.

Ich mache daher nur mit Twitter und seit ein paar Tagen auch App.net weiter. Alles andere ist so sinnlos wie ein Loch im Knie.

Übrigens bricht in der Bloggeria eine Frühjahrsputz-Welle aus. Auch von mir kommen bald noch ein paar weitere Beträge hinzu, was das Aufräumen angeht.

Und jetzt weg mit dem Winterspeck!

 

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WordPress Datenbank entschlacken!

wp database

Das Plug-In WP Database Cleaner hat bei mir wahre Wunder bewirkt.

Vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass ich meine WordPress-Installation nicht mehr aktualisieren konnte, da auf meinem Host kein Speicherplatz mehr vorhanden war, um ein Update überhaupt ausführen zu dürfen. Die direkte Ursache war, dass das Plug-In WordPress Database Backup seinen Dienst nicht mehr richtig verrichten konnte und die Backups statt an mich per E-Mail zu verschicken lieber auf dem Host abgelegt hat, da diese Archiv-Dateien über 40 MB groß waren.

Was war passiert? Um die Spamflut zu bewältigen setze ich das Plug-In AntispamBee von Sergej Müller ein. Und es macht seinen Job sehr gut. Nahezu 99 % des Spams landen unbemerkt im Spam-Ordner und werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Doch 1 % schafft es irgendwie durchzukommen. Diese werden zwar im Frontend nicht aufgelöst, da ja keine erstmalige Registrierung vorhanden ist, doch sammeln sich diese ganz schön im Backend. Hin und wieder habe ich diese wenigen Kommentare manuell als Spam markiert und gelöscht. Doch die Datenbank hat es anscheinend nicht interessiert.

Beim erstmaligen Benutzen des WP Database Cleaners wurden über 14.500 nicht genehmigte Kommentare aus der Datenbank gelöscht, obwohl diese im Backend längst eliminiert waren. Dazu wurden ebenfalls ein paar Beitragsentwürfe aus der Datenbank gekillt, die im Backend ebenfalls schon längst gelöscht waren.

Die Backup-Datei, die diesmal tatsächlich per E-Mail ankam, ist von ca. 43 MB auf 1,3 MB in der Größe gefallen. Somit funktioniert die Konfiguration meines Blogs wieder. Inzwischen führe ich diese Bereinigung ein mal im Monat durch. Und auch hier, siehe Screenshot oben, werden immer wieder neue Kommentar-Leichen aus der Datenbank weggeputzt.

Wie haltet Ihr eure Blogs fit und schlank? Habt ihr evtl. noch ein paar bessere Tools im Einsatz?

Übrigens: Sergej Müller hat noch ein paar weitere sehr nützliche Plugins in petto!

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PixelPumper-Bloggen vom Desktop

MarsEdit und Ecto sind für viele Blogger bekannte Größen, wenn es darum geht, das Bloggen nicht im backend, sondern ganz ruhig und entspannt auf dem Mac zu erledigen.

Genau hier setzt auch PixelPumper an. Nach dem man sein WordPress-Blog mit dem Programm verknüpft hat, kann man schon richtig loslegen.

Die Oberfläche ist sehr aufgeräumt. Das Programm beschränkt sich wirklich nur auf das Posten. Hier findet man alle wichtigsten Formatierungs-Tools sowie die Möglichkeit, Fotos direkt über die Software hochladen zu können. Ebenfalls werden die bereits vorhandenen Postings und Kategorien aufgelistet, nicht jedoch die Kommentare.
 

 
Besonders bequem finde ich die Möglichkeit, die eingefügten Fotos automatisch zuschneiden zu können. Man gibt in den Einstellungen die Breite in Pixeln ein, schon werden alle eingefügten Bilder auf diese Größe zugeschnitten.
 

 
Dies muss jedoch nicht die Regel sein. Jedes im Blog eingefügte Foto lässt sich in der Größe problemlos ändern. Dazu klickt man auf das Bild und es erscheint ein Popup-Menü, um die Objektgröße anpassen zu können.
 

 
Hat man den Blogbeitrag geschrieben, so lässt er sich als Entwurf abspeichern oder direkt über PixelPumper veröffentlichen. Wer Wert auf Genauigkeit legt, kann die Veröffentlichung auch zeitlich programmieren.
 

 
PixelPumper gibt es im MacAppStore im Moment gratis.
 
Wie geht ihr beim Bloggen vor? Spielen die in diesem Beitrag genannten Tools bei euch eine Rolle oder greift ihr auf die WordPress-Bordmittel zurück?
 
So. Mein Beitrag über PixelPumper ist fertig und wird, wenn alles richtig ist, um 19:40 Uhr veröffentlicht.