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Archiv für die Kategorie ‘Workshop’

myPhotos-schlanke Alternative zu iPhoto

30. Januar 2010 key 4 Kommentare

Jedem Mac-User ist iPhoto bestens bekannt. Doch nicht jeder kommt damit zurecht. Für die einen ist es zu träge, für die anderen zu komplex. Besonders in der Verwaltung der Dateien. Denn hier legt die von Apple gelieferte Software eine so genannte iPhoto-Library an. In dieser werden die Pfade, Thumbnails und gar Kopien der Fotos abgelegt. Bei meinen 9762 Bildern ist die Library auf satte 3.32 GB gewachsen. Und ich habe lediglich auf meine eigene Ordnerstruktur verweisen lassen. Frühere Versionen hätten die ganzen Bilder in die Library kopiert.

Genau das Gegenteil von iPhoto ist die kleine Software namens myPhotos, geschrieben von Michael Göbel von MOApp Software Manufactory.

Nach dem Starten öffnet sich ein Browserfenster, das dem von iPhoto sehr ähnlich ist. Man sieht ebenfalls eine Sidebar, in welcher man seine eigenen Listen bzw. Groups anlegen kann.

Nun kann man mit dem Befüllen von myPhotos beginnen. Dazu muss man auf den Plus-Button unten in der Statusleiste klicken und eine neue Group erstellen.

Nun gibt man im Dialogfenster den Pfad an, wo die Bilder abgelegt sind und vergibt einen Group-Namen. Prompt erscheinen die gewählten Fotos im Programmfenster. Auf diese weise erstellt man seine schlanke Bibliothek. Klar, nicht gerade bequem, wenn man sehr viele Ordner hat. Oder ich konnte die Funktion nicht finden, wie man alle Ordner importiert.

Will man später die Groups löschen, so bleiben die Originaldateien unangetastet.

Durch ein Doppelklick auf ein Bild öffnet sich ein weiteres Fenster, wo man weitere Browserfunktionen findet. Blättern, Zoomen, Drehen.. alles ist möglich.

Das Programm beschränkt sich aber nicht nur auf die reine Verwaltung, sondern besitzt auch eine Bearbeitungsfunktion. Dazu klickt man unten auf den Bearbeiten-Button. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem man die bereits aus iPhoto und Vorschau bekannten Werkzeuge wie Drehen, Beschneiden sowie weitgehende Bildbearbeitungstools, findet.

Nach dem Bestätigen wird eine Kopie der Datei angelegt, damit man die Originaldateien nicht aus Versehen überschreibt, falls das Bearbeiten keine wünschenswerten Ergebnisse gebracht hat.

Mit myPhotos ist es auch Möglich, Bilder direkt von einer Digitalkamera oder Speichermedium zu importieren. Sehr praktisch, denn sie lassen sich direkt in die gewählten Ordern kopieren.

Und damit das Ganze richtig professionell wird, kann man den Dateien direkt die richtigen Namen vergeben. Perfekt, wenn auch die Funktion noch nicht funktioniert, da die schöne App noch Beta ist.

Fragestellung: Wie verwaltet ihr eure Bilder?

Google Kalender als Brücke zw. iCal und Outlook

25. August 2009 key 8 Kommentare

Szenario

Wer sehr viel mit wichtigen Terminen während der Arbeitswoche zutun hat, wird feststellen, wie nützlich die Computer basierten Kalender sind. Zumindest ist es bei mir so. Die wichtigen Ereignisse trage ich immer in Outlook bzw. iCal ein, um rechtzeitig erinnert zu werden. Die Funktion schätze ich sehr, auch wenn ein paar Termine im traditionellen Papierkalender landen…

Dass der Kopf nach dem Arbeitstag nicht immer frei von beruflichen Gedanken ist, ist wohl vielen Menschen ein bekanntes Phänomen :-)

Ich fange an meinen nächsten Arbeitstag zu planen. Ich gehe die ganzen Abläufe der Projekte durch. Versuche die wichtigen Ereignisse zu filtrieren. Oft sende ich von Zuhause aus eine E-Mail mit den wichtigen Punkten an meine Büro-E-Mail-Adresse. Auf Dauer keine optimale Lösung.

Hier muss ein Konzept her, das die Möglichkeiten der Kalender-Programme voll ausschöpft.

Mit dem Zusatzprogramm namens Google Calendar Sync von Google habe ich die Möglichkeit, eingetragene Termine in iCal mit meinen Outlook Kalendar über Google Kalender zu synchronisieren. Diese App ist Freeware und läuft sehr stabil. Dazu muss man natürlich in seinem Google-Account einen Kalender anlegen, mit dem synchronisiert werden soll.

Einrichtung unter Windows

Dazu muss man das Programm starten und seine Google-Account-Daten eingeben. Die Sync-Intervalle lassen sich selbstverständlich nach belieben festlegen. Genauso die Sync-Richtungen.

googlecalsync

Ein kleiner Tipp an alle Windows-User: am besten ist es, wenn Google Calendar Sync zusammen mit dem System startet. Dazu einfach eine Verknüpfung in den Autostart-Ordner unter Programme ablegen. Die Synchronisation lässt sich natürlich auch manuell starten. Hier suche man nach dem Symbol in der Task-Leiste. Mittels Rechtsklick findet man auch die nötige Aktion.

Einrichtung unter Mac OS X

Die Mac-User benötigen keine Extra-Programme, da iCal schon die nötige CalDAV-Unterstützung mit sich bringt. Unter iCal-Einstellungen muss man einfach im Menüpunkt “Accounts” ein neues Konto hinzufügen. Hier gibt man wie auch unter Windows seine Zugangsdaten zu Google Kalender ein.

gooical_01

Zusätzlich ist es wichtig, seine Account-URL einzugeben. Die richtige URL setzt sich wie folgt zusammen:

https://www.google.com/calendar/dav/YOUREMAIL@DOMAIN.COM/user

gooical_02

Hat man alles richtig gemacht, erscheint in der Kalender-Liste schon der Google Kalender. Nun steht einem nichts mehr im Wege, Termine in iCal einzutragen, damit sie auch in Outlook mittels Google erscheinen. Selbstverständlich geht es auch umgekehrt.

gooical_03

Ist man sehr oft unterwegs, so kann man das Ganze auch auf seinem iPhone einrichten, um die Termine mobil zu iCal und/oder Outlook zu senden. Besser geht es nicht.

Alle Mozilla-Fans können auch Ihre Sunbird-Kalender anstelle von Outlook oder iCal benutzen.

Wie meistert ihr euren Terminalltag? Welche Möglichkeiten gibt es noch?

KategorienFreeware, Mac OS X, Windows, Workshop Tags:

TeamViewer

25. Mai 2008 key 4 Kommentare

Was habe ich mich früher mit VNC geärgert. Diverse Server und Clients ausprobiert. Doch keines der kostenlosen Tools war akzeptabel. Schlechte Verbindung und schwer zu konfigurieren. Die Probleme auf der anderen Seite der Leitung schon gar nicht erwähnt ;-)

Doch heute habe ich TeamViewer getestet. Ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Einfach klasse. Es geht alles von alleine. Man braucht nur die ID seines Partners einzutragen und das Passwort. Schon kann es los gehen. Eine Dose mit XP SP 2 konnte ich ohne Probleme fernsteuern. Auch in die umgekehrte Richtung ging es. Also XP zu Leopard.

Das Programm ist für den Privatanwender kostenlos. 

Eure Meinung ist gefragt: Welche Erfahrungen habt ihr mit Fernwartung? Welche Tools nehmt ihr?

Update

Ab sofort ist die Beta-Phase der Mac-Version vorbei und das schöne Tool steht auch in deutscher Lokalisierung zur Verfügung.