April 30, 2010 3

Cockpit-dein Mac, dein Flieger!

By key in Automator, Mac OS X, Shareware

Übersicht

Nein, nein. Cockpit hat nichts mit streikenden Piloten der Lufthansa zutun. Zumindest nicht die App von green&slimy, einer Software-Schmiede aus Wien in schönem Österreich.

Cockpit ist ein Application Controller der Extra-Klasse. Er fasst viele Befehle jeglicher Apps im System zu einer Steuerungszentrale zusammen und bietet dem Mac-User somit die unglaublichen Möglichkeiten, die laufenden Programme zu bedienen, sei es mittels Hotkeys oder über das schöne GUI der Software.

Einige der Programme, darunter Safari, iTunes, iPhoto, iCal uvm., findet man in vorgefertigter Konfiguration in der Menü-Leiste des Macs wieder.

Ab sofort ist man der Steuermann des Mac-Fliegers!

Workflows

Schneller Zugriff auf iTunes? Bitte schön! Wiedergabelisten starten, Vor- und Zurückspulen, Play&Stop, Zufallswiedergabe… Alles in der schönen iTunes-Maske von Cockpit zu finden.

Systemstatus gefällig? Here we go! RAM- und CPU-Usage in der Übersicht, Zugriff auf Dashboard und Finder, Starten von Prefs und TimeMachine, Beenden der laufenden Programme… Alles in der System-Maske von Cockpit zu finden.

Hotkeys & Co.

Was wäre ein gutes Mac-Programm ohne Hotkeys. In den Einstellungen von Cockpit findet man viele weitere Möglichkeiten, um die App an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Befehle in den einzelnen Programme-Masken lassen sich schnell mit Tastaturkürzel versehen. Cockpit wird somit noch schneller und bequemer. Nett ist übrigens der Hinweis, falls eine Tastenkombination schon anderweitig vergeben wurde. So läuft nichts schief. Lob an Programmierer!

Möchte man weitere Programme ansteuern können, müssen die Controls-Plugins installiert werden. Momentan stehen dem User der AppLauncherControl sowie TransmitControl zur Verfügung. Letzteres erlebte vor ein paar Tagen eine Renaissance und wurde von der Mac-Gemeinde herzlichst empfangen, mich inbegriffen ;-)

Bei der Erstellung des neuen Controls wird nicht einfach nur das Programm im Applications-Folder ausgewählt und verknüpft, sondern die komplette Automator-Library zum jeweiligen Programm dem User zur Verfügung gestellt. Basteln erlaubt! Apropos Basteln! Die Controls können auch von Jedermann erstellt und anschließend per Mail den Macher von Cockpit gesendet werden. Im Cockpit hat man ja seine Co-Piloten ;-)

Fazit

Viele würden vielleicht die Frage stellen, wozu die Anwendung gut wäre, kann man doch die oben erwähnten Programme auch einzeln steuern, ohne Cockpit. Das ist richtig.

Die Antwort ist ganz einfach. Es ist wesentlich bequemer, ohne sich durch viele andere Programmfenster durchkämpfen zu müssen. Man hat Zugriff auf viele Mac-Apps über nur ein einziges Programm, in einer schicken Oberfläche und vielen durchdachten Funktionen, die einem die Arbeit schon erleichtern. Man denke nur an die Kombination App+Automator.

Die Optik von Cockpit macht einer echten Mac-Application alle Ehre. Es macht wirklich sehr viel Spaß mit dem Programm zu arbeiten. Alles ist sehr mac-like, mit schönen grafischen Feinheiten und Reflexionen.

Das Programm ist Shareware und kostet 19 €. Auf der Website von green&slimy steht auch ein Video über Cockpit zur Verfügung.

Viel Spaß beim Fliegen oder Streiken!

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März 10, 2010 6

eins, zwei, drei, VIER…

By key in Allgemein, Blog

Wow. Kaum zu glauben. Heute sind es genau vier Jahre, seit ich den ersten Beitrag auf Keyblog gepostet habe.

Mittlerweile weist mein Blog 204 Beträge, 1068 Kommentare und viele treue Leser auf. Für letzteres bin ich sehr dankbar.

Die Zeiten sind dank Twitter etwas anders geworden. Kurze Postings sind nunmal einfacher und weniger zeitraubend, doch es gibt hier und da ein paar Themen, die einen Blogbeitrag verdient haben.

Mal sehen, was die nächsten zwölf Blogging-Monate so mit sich bringen.

Bis zum nächsten Beitrag!

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Januar 30, 2010 4

myPhotos-schlanke Alternative zu iPhoto

By key in Allgemein, Mac OS X, Workshop

Jedem Mac-User ist iPhoto bestens bekannt. Doch nicht jeder kommt damit zurecht. Für die einen ist es zu träge, für die anderen zu komplex. Besonders in der Verwaltung der Dateien. Denn hier legt die von Apple gelieferte Software eine so genannte iPhoto-Library an. In dieser werden die Pfade, Thumbnails und gar Kopien der Fotos abgelegt. Bei meinen 9762 Bildern ist die Library auf satte 3.32 GB gewachsen. Und ich habe lediglich auf meine eigene Ordnerstruktur verweisen lassen. Frühere Versionen hätten die ganzen Bilder in die Library kopiert.

Genau das Gegenteil von iPhoto ist die kleine Software namens myPhotos, geschrieben von Michael Göbel von MOApp Software Manufactory.

Nach dem Starten öffnet sich ein Browserfenster, das dem von iPhoto sehr ähnlich ist. Man sieht ebenfalls eine Sidebar, in welcher man seine eigenen Listen bzw. Groups anlegen kann.

Nun kann man mit dem Befüllen von myPhotos beginnen. Dazu muss man auf den Plus-Button unten in der Statusleiste klicken und eine neue Group erstellen.

Nun gibt man im Dialogfenster den Pfad an, wo die Bilder abgelegt sind und vergibt einen Group-Namen. Prompt erscheinen die gewählten Fotos im Programmfenster. Auf diese weise erstellt man seine schlanke Bibliothek. Klar, nicht gerade bequem, wenn man sehr viele Ordner hat. Oder ich konnte die Funktion nicht finden, wie man alle Ordner importiert.

Will man später die Groups löschen, so bleiben die Originaldateien unangetastet.

Durch ein Doppelklick auf ein Bild öffnet sich ein weiteres Fenster, wo man weitere Browserfunktionen findet. Blättern, Zoomen, Drehen.. alles ist möglich.

Das Programm beschränkt sich aber nicht nur auf die reine Verwaltung, sondern besitzt auch eine Bearbeitungsfunktion. Dazu klickt man unten auf den Bearbeiten-Button. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem man die bereits aus iPhoto und Vorschau bekannten Werkzeuge wie Drehen, Beschneiden sowie weitgehende Bildbearbeitungstools, findet.

Nach dem Bestätigen wird eine Kopie der Datei angelegt, damit man die Originaldateien nicht aus Versehen überschreibt, falls das Bearbeiten keine wünschenswerten Ergebnisse gebracht hat.

Mit myPhotos ist es auch Möglich, Bilder direkt von einer Digitalkamera oder Speichermedium zu importieren. Sehr praktisch, denn sie lassen sich direkt in die gewählten Ordern kopieren.

Und damit das Ganze richtig professionell wird, kann man den Dateien direkt die richtigen Namen vergeben. Perfekt, wenn auch die Funktion noch nicht funktioniert, da die schöne App noch Beta ist.

Fragestellung: Wie verwaltet ihr eure Bilder?

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