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Review: Wunderlist

Get Things Done (GTD) ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Sowohl beruflich als auch privat ermöglicht mir diese Methode einen besseren Überblick über meine Aufgaben, Anliegen und Vorhaben. Wichtige und weniger wichtige Dinge des Lebens stets im Überblick erleichtern die Organisation des Tages im Job und Zuhause.

Bisher habe ich die Aufgaben stets in iCal, Apples Kalender in Mac OS X, angelegt und abgearbeitet. Es hat auch immer prima geklappt, bis ich mir noch ein iPhone zugelegt habe und feststellen musste, dass dieses Wundergerät mir einen Riegel vorschiebt, was Aufgaben angeht. Genau genommen wurde die iCal-App im iPhone kastriert veröffentlicht. Weder über MobileMe noch über Kabel lassen sich die Todo´s zwischen Mac OS X zu iOS synchronisieren. Die Suche nach der geeigneten App im AppStore begann und hat lange gedauert. Schließlich wurde eine der besten Apps namens 2Do auch für den Sync zw. MobileMe und iOS aufgerüstet. Davor gab es die Möglichkeit mittels WLAN-Sync die Todo´s zwischen Mac OS X und 2Do zu organisieren. Mit 2Do wurde ich aber nicht wirklich glücklich. Eigentlich keine schlechte App, hat mich 2Do wegen den zu vielen Einstellungen, tiefen und verstrickten Menüpunkten sowie einer schon etwas zu überladenen Oberfläche dennoch nicht überzeugen können. Genau zum richtigen Zeitpunkt stieß ich auf die Komplett-Lösung von 6Wunderkinder namens Wunderlist.

Und siehe da, das war genau das, was ich mir schon immer gewünscht habe. Wunderlist glänzt mit einer sehr klaren Oberfläche und einer Einfachheit, die viel Spaß bereitet diese Software zu benutzen. Sowohl am Mac als auch iPhone.


Die Aufgaben sammelt man in der so genannten Inbox. Bei bedarf kann man mehrere Boxen erstellen und so die Todo´s nach Art und Sorte trennen, was auch der Übersichtlichkeit dient. Auch lassen sich die einzelnen Einträge nach Wichtigkeit und Fälligkeit filtern. Fällige Aufgabe werden durch eine rote Schaltfläche in der Sidebar signalisiert. Die einzelnen Todo´s können kommentiert, freigegeben und per E-Mail
verschickt werden. Die Kommentare sind auch in der iPhone-App sichtbar und editierbar. Ach ja, Drucken kann man auch noch…

Die iPhone-App greift das logische Konzept des Desktop-Clients auf. Einige Funktionen wie z.B. Sharing und Print fehlen noch, doch sicherlich kommen diese mit dem nächsten Update hinzu.

Die Aufgaben lassen sich zwischen der iPhone-App und Mac OS X synchronisieren. Dazu muss man sich kostenlos bei Wunderlist anmelden. Übrigens sind auch die Clients und die App kostenlos. Zugegeben es ist eine Abkehr von einem Gesamtkonzept, das auf MobileMe basiert. Doch hier habe ich für mich eine klare Trennung definiert, wo die Kalendereinträge in iCal und die Aufgaben in Wunderlist bleiben. Beides wird synchronisiert, beides ist ein Bereich für sich! Sollte ich MobileMe wieder den Rücken kehren, so bleiben meine Todo´s unangetastet.

Fazit

Ein gelungener Start für lang ersehnte Tools meinerseits. Die Idee des Minimalismus perfekt umgesetzt und somit sicherlich nicht nur einen
User gewonnen. Bin gespannt auf die Updates.

Bildernachweis: 6Wunderkinder

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Graphicconverter7 – Rückkehr des Genies

Totgesagte leben länger. Das gilt auch für den Klassiker wie Graphicconverter von Lemkesoft aus Peine. Dieses ultimative Tool ist für viele Mac-User schon seit den Anfängen von Mac OS bekannt und gehört quasi zur Standardausrüstung vieler Macs.

Kaum zu glauben, aber nach knapp 10 Jahren von Mac OS X wurde auch Graphicconverter auf die neuen Programmiersprache von Apple namens Cocoa umgestellt. Und das ist auch gut so. Hat ja dieses Programm in den letzten Jahren an Bedeutung beinahe verloren.

Die Version 7 macht wieder Lust auf mehr. Schlank und aufpoliert, optisch auf eine Linie mit anderen Mac OS X Tools gebracht und mit Mac-typischen Features wie Cover-Flow ausgestattet wird Graphicconverter wieder zur alten Stärke zurückkehren.

Überarbeitet wurden auch die Einstellungen-Dialoge des Programms, waren diese ja nicht gerade bekannt für ihre Übersicht und Einfachheit. Das Konzept jetzt scheint stimmiger zu sein, dennoch mit der Fülle an Funktionen und Möglichkeiten, die dieses Tool bietet.

Mein erstes Fazit fällt sehr positiv aus. Ich habe noch nicht viel Zeit gehabt, um die neue Version genauer zu testen, jedoch scheint die Genialität dieses Tools immer noch die Selbe zu sein. Wie es aussieht, werde ich bald die Upgrade-Möglichkeit nutzen, um auf die neue Generation, und das kann man hier wirklich so bezeichnen, umsteigen. In diesem Falle wären dann 24,95 Euro fällig. Neukunden bekommen das Programm schon für 34,95 Euro. Eine gute Investition!