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Schlank und kommunikativ

Nein, nein. Es ist keine Anleitung für Kommunikationsmanager, die evtl. ein Paar Pfunde loswerden wollen.

Ist ist eine schlichte Anleitung für iMessage unter iOS8, aber auch der erste Beitrag seit sehr langer Zeit überhaupt.

Mit dem neuesten iOS8 für´s iPhone bzw. iPad kam auch eine sehr feine Zusatzfunktion für iMessage mit. Nämlich den Speicherbedarf der App im Laufe der Zeit unter Kontrolle halten zu können. Schliesslich ist iMessage nicht nur ein SMS-Ersatz, sondern auch ein Chat-Client, mit welchem man gerne Bilder und Videos verschicken kann. Wenn auch nur intern, d.h. nur in der Apple-Welt. Und hier kann die App schnell ein paar hundert MB groß werden, sprich der Nachrichtenverlauf wächst und wächst.

Wer nicht will, dass iMessage sich auf dem System so richtig breit macht, kann nun unter den Einstellungen in iOS8 die Zeit für die Archivierung der Chats selber festlegen. Ihr gelangt wie folgt dorthin: Einstellungen/Nachrichten/Nachrichten behalten.

 

imios8

Übrigens werden die Anhänge wie Video- und Audionachrichten nach 2 Minuten automatisch gelöscht. Dies kann man jedoch problemlos auf die Zeitspanne von 30 Tagen umstellen.

Für die Speicherung der Nachrichten gibt es wie im Screenshot unten zu sehen, drei Möglichkeiten.

 

imios8_2

Achtung! Wer geschäftliche Inhalte hat, die unbedingt erhalten bleiben müssen, sollte von dieser Funktion wohl absehen. Hier wäre eine Verfeinerung der Funktion seitens Apple sehr wünschenswert. Also könnte man z.B. wie bei Mail gewisse Chat-Partner als VIP markieren, damit Chats mit diesen nicht gelöscht werden.

Viel Spaß!

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Frühjahrsputz in der E-Mail-Sammlung

Ja ja. Mit der Sonne kommt der Frühling und mit ihm die jährliche Putz-Orgie, sei es im Haushalt oder virtuell in den Blogs. Während stef von Station9111 sich an seine Musiksammlung getraut hat, habe ich mir meine E-Mail Sammlung vorgeknöpft.

Schon seit langer Zeit war die Bereinigung meiner zahlreicher E-Mail Accounts bitter nötig. Noch bis vor Kurzem habe ich mit sechs POP3- und zwei IMAP-Accounts, GMail und iCloud, hantieren müssen.

Ich habe es mir im dem Jahre 2003 vorgenommen, meine E-Mails nie wieder zu löschen. Zumindest Konversationen mit meinen Freunden, Kollegen und Verwandten. Somit haben sich in meinem Posteingang mehr als 4000 Mails angesammelt. Unter den Gesendeten waren es über 5500 Mails. Alles lokal auf dem Mac.

Dass es ein blöder Gedanke war, alle Mails zu behalten, hab ich in den letzten zwei Jahren zu spüren bekommen, vor allem da ich sowohl am Mac als auch am iPhone und iPad meinen E-Mail Verkehr managen musste. Auch hier teils in POP3, teils in IMAP. Ausserdem habe ich eh noch nie auch eine einzige E-Mail aus den letzten zehn Jahren lesen wollen. Somit ist es eigentlich ein Unsinn.

Das Ziel war klar: alle POP3 Accounts werden umgeleitet, direkt auf meine iCloud-E-Mail Adresse. Ebenfalls die E-Mails von GMail. Doch zuerst sollten die lokal gespeicherten Nachrichten, sowohl die Empfangenen als auch die Gesendeten in die Wolke. Es geht ja mit der Mail.app am Mac sehr einfach. Ausführlichere Infos bekommt ihr bei Sergej Müller in diesem Beitrag.

Bevor ich jedoch anfing, alle 9000 Mails durch die digitale Welt zu karren, habe ich alles, was alt und unwichtig war, einfach gelöscht. Weg mit dem Zeug! Das Ergebnis ist, dass nun der Posteingang leer ist, unter den Gesendeten nur 40 Mails und im Archiv von iCloud ca. 140 Mails vorhanden sind. Nur das Wichtigste. Ach ja, ich benutze sehr gerne die Archiv-Funktion von iCloud. Hier landen eh alle gelöschten E-Mails, vorerst. Danach wird wieder aussortiert und nur das Wichtigste darf dann auch archiviert bleiben. Den Rest lösche ich endgültig. Auf allen meinen Devices ist jetzt nur iCloud als E-Mail Account eingerichtet. Einfach und immer überall auf dem gleichen Stand.

Wie geht Ihr mit den E-mails um? Welche Strategien habt Ihr hier entwickelt?

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Telekom: Killer der Flatrate oder wie Deutschland die IT-Zukunft verspielt.

Tja. Da sind wir nun. Die Deutsche Telekom hat offiziell bestätigt, dass die Neuverträge ab 2. Mai im Volumen gedrosselt werden. Wird die Volumengrenze erreicht, setzt die massive Drosselung der Bandbreite auf 384 KBit/s ein. Das ist langsamer, als wenn ich die Daten per Brieftaube transportieren lasse!

Zwar bekommt man im kleinsten Tarif mind. 75 GB Fullspeed, doch ist es schon etwas seltsam, dass wir im Jahre 2013 so etwas überhaupt haben. In einem hoch entwickelten Land wie Deutschland.

Eines hat man hier wohl übersehen. Welche Auswirkungen hat es auf den IT-Standort Deutschland? Was ist mit Podcastern, App-Entwicklern, Cloud-Diensten und Startup-Unternehmen?

Und unsere Bundesregierung meint, man müsse von Silicon Valley lernen. Wie soll das denn gehen, wenn die Infrastruktur dermaßen künstlich deformiert wird?

Bleibt nur zu hoffen, dass die Konkurrenz nicht nachzieht. Wobei das höchst unwahrscheinlich wäre.